DRPR verabschiedet neu aufgelegte Online-Richtlinie

Der Deutsche Rat für Public Relations hat in seiner jüngsten Ratssitzung eine stark überarbeitete Richtlinie zu PR in digitalen Medien und Netzwerken verabschiedet. Neben Stellungnahmen zu Fake-News, Social Bots und Influencer Marketing wurde die Online-Richtlinie im Bereich der Absendertransparenz geschärft.

Der Deutsche Rat für Public Relations reagiert mit der Neuauflage der erstmals im Jahr 2010 verabschiedeten Richtlinie zu PR in digitalen Medien und Netzwerken auf aktuelle Herausforderungen der digitalen Kommunikation: Die Vielzahl der Akteure in der öffentlichen Meinungsbildung hat sich deutlich erhöht. Dabei sind Identität und berufliche Interessen der Absender häufig nicht offensichtlich. Nach der neuen DRPR Online-Richtlinie muss daher der originäre Absender der Botschaften auch z.B. auf semiprofessionellen oder von Privatpersonen betriebenen Plattformen (z.B. im „Influencer-Marketing“) jederzeit erkennbar sein.

Die Online-Richtlinie umfasst zudem eine Neuregelung zu Satellitenseiten: Unternehmen bieten immer häufiger Content nicht nur auf der eigenen Homepage, sondern auf unterschiedlichen, oft themenbezogenen Webseiten an. Hier reicht es nicht, dass der Absender über ein Corporate Design oder die Nennung im Impressum zu erkennen ist. Dieser muss immer auf der ersten Seite ohne weiteres Scrollen zu identifizieren sein.

Außerdem spricht sich der DRPR in der Online-Richtlinie explizit gegen das Verbreiten von Fake-News aus. Dies gilt unabhängig davon, ob diese wieder korrigiert werden oder nicht. Der Einsatz meinungsmanipulierender Social-Bots ist in der Sicht des DRPR unvereinbar mit den Grundsätzen verantwortungsbewusster Öffentlichkeitsarbeit. Der DRPR vertritt hier den Standpunkt, dass hinter jeder öffentlich vorgetragenen Meinung auch ein Mensch stehen muss.

Mit der Neuauflage der Online-Richtlinie zeigt der Deutsche Rat für Public Relations ein verbindliches Regelwerk für alle Personen auf, die die Interessen von Organisationen in Medien und Netzwerken professionell vertreten. Die Richtlinie schließt ausdrücklich Privatpersonen ein, die für ihre Kommunikationsaktivitäten durch Zahlungen oder Sachleistungen vergütet werden. Der DRPR leistet somit einen wichtigen Beitrag zu Verhaltenskodizes in der digitalen, partizipativen Kommunikation.

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BVDW: Kennzeichnung im Influencer Marketing ist Pflicht!

Die in diesem Jahr gegründete Fokusgruppe Content Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. empfiehlt in einem nun veröffentlichten Whitepaper eine eindeutige Kennzeichnung gesponserter Inhalte und deren Promotion über alle Plattformen – inklusive Social- und Influencer-Kampagnen. Das Whitepaper ist zugleich eine Bestandsaufnahme des Themas und bewertet Trends und Herausforderungen.

Seit Jahren nimmt die Relevanz von Content Marketing in der Marketing-Kommunikation stetig zu. Ein Trend weg von der reinen Werbebotschaft hin zu Inhalten, die den Konsumenten interessieren. Laut BVDW-Definition ist Content Marketing die „datengestützte Planung, Erstellung, Distribution, Messung und Optimierung von Inhalten, die von eindeutig definierten Zielgruppen im individuellen Moment der Aufmerksamkeit gesucht, benötigt und wertgeschätzt werden und somit eine auf das übergeordnete Unternehmensziel einzahlende Aktion auslösen.“ Erfolgreiches Content Marketing zeichnet sich vor allem durch drei Kriterien aus: Erstens muss der Inhalt für den Nutzer relevant und interessant sein. Zweitens: Der Kontext ist entscheidend. Also der Ort, an dem der Nutzer Inhalt gefunden und aufgenommen werden kann. Das leistet beispielsweise die Website eines Publishers, der über die nötige Infrastruktur verfügt um die Zugänglichkeit der Inhalte sicherzustellen. Und drittens Aktivierungsmaßnahmen, die interessierte Rezipienten zum Content hinführen, indem sie die Zielgruppe auf den Inhalt aufmerksam und neugierig machen.

Auch wenn Content Marketing mit seinen verschiedenen Ausprägungen vor allem in der Erscheinungsform eine Alternative zu klassischen Marketingformen ist, muss es – wie jede andere Form der Werbung – zwingend als solche gekennzeichnet sein. Dazu zählt etwa auch Influencer Marketing als Phänomen, das vor allem in sozialen Netzwerken immer stärker an Relevanz gewinnt. So heißt es im Whitepaper: „Gesponserte Inhalte und deren Promotion benötigen eine unbedingte Kennzeichnungspflicht mit einheitlicher Kennzeichnung über alle Plattformen, inklusive Social- und Influencer-Kampagnen.“ Für Ingo Kahnt (Newcast) aus dem Vorsitz der Fokusgruppe Content Marketing muss das eine Selbstverständlichkeit sein: „Eine solche Kennzeichnung ist nicht optional, der Gesetzgeber schreibt sie sogar vor. Zudem erwarten Nutzer diese Transparenz in der Werbung. Das ist auch eine Art Wertschätzung“, erklärt Kahnt und sieht auch Vorteile für Marken und Publisher: „Marken haben selbst ein berechtigtes Interesse an sauberer Kommunikation und Publisher erwarten verständlicherweise eine klare Abgrenzung der werblichen von ihren redaktionellen Inhalten.

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Studie: Die Zukunft der PR

Drei Viertel der Marketing Manager wollen in den kommenden fünf Jahren die PR-Ausgaben erhöhen, zwei von drei erwarten Neueinstellungen in den Public Relations – aber am interessantesten: Die digitale Transformation bedeutet einen erneuten Siegeszug der PR – das sind die Kernaussagen der Studie “Die Evolution der PR” der Association of National Advertisers (ANA) und des Center for Public Relations der Annenberg School for Communication and Journalism an der University of Southern California (USC), die zwischen Januar und Februar 2017 hundert Marketing Manager befragt hat.

Die entscheidenden Trends sind Social Listening, Digitales Storytelling und Echtzeit-Marketing und miteinander eng verwoben. Die digitale Transformation hebt die PR in eine andere Qualitätsstufe, denn dank Rückmeldung auf die Kommunikationsmaßnahmen muss man reagieren, interagieren, optimieren, etc.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Marketing und PR wachsen immer mehr zusammen, die Grenzen verschwimmen, die Silos brechen auf. Schon heute unterstützen PR das Marketing und umgekehrt. Der Trend wird zunehmen.

Allerdings bedeutet das auch, dass die Relevanz des ROI weiter zunimmt und die PR messbar(er) werden muss – Ergebnisse sind entscheidend.

Erwartung an Agenturen

Die 100 Marketer wurden auch gefragt, was sie von PR-Agenturen erwarten. Die Top-5-Gründe:

  • Schnell aktivierbare Spezialkenntnisse in bestimmten Bereichen
  • Strategische Erkenntnisse werden erarbeitet (dabei hilft meist Input von extern)
  • Zusätzliches Know-how in Media Relations, das intern nicht vorhanden ist
  • Digital und Social Media-Knowhow
  • Kreativer Input – der intern nur schwer realisierbar ist (ohne die Unternehmensbrille ist vieles einfacher)

DAPR mit neuen Terminen bis Mitte 2019

Im gerade neu erschienenen dapr-programm informiert die Deutsche Akademie für Public Relations (DAPR) über ihre Weiterbildungen bis Mitte 2019. Im parallel erschienenen dapr magazin gibts exklusive Interviews und Fachbeiträge.

Neben den etablierten Ausbildungen zum Kommunikationsberater bzw. -referenten sowie zum Social Media Manager hat die Akademie auch einige neue Angebote im Programm: Zum HR Communication Manager können sich Kommunikatoren gemeinsam mit Verantwortlichen für Personal und Recruiting in drei mal drei Tagen weiterbilden. Zudem besteht nun die Möglichkeit, ausgewählte Module der berufsbegleitenden Masterlehrgänge als fünftägige Intensiv-Kurse einzeln zu buchen, so beispielsweise „Crossmediale Kampagnen und Storytelling“. Aufgrund der großen Nachfrage hat die DAPR überdies ihr Angebot an Inhouse-Schulungen erweitert.

Interessenten können das dapr programm mit dapr magazin als PDF herunterladen oder kostenfrei bestellen:

DAPR zertifiziert Volkswagen-Volontariat

Volkswagen bildet seinen Kommunikationsnachwuchs zukünftig über ein neues, von der Deutschen Akademie für Public Relations (DAPR) zertifiziertes und unterstütztes Volontariatsprogramm aus. Gemeinsam mit dem Wolfsburger Konzern hat die DAPR eine Ausbildung für deren Volontäre entwickelt, die neue Branchenstandards setzen soll.

Bei Volkswagen lernen die Teilnehmer nun innerhalb von zwei Jahren, Kommunikationsprojekte zu planen und umzusetzen. Weiterbildungsmodule zu grundlegenden und aktuellen Themen der PR- und Kommunikationswelt begleiten die gesamte Laufzeit. Bewerben können sich Interessenten ab dem 1. September 2017 online auf www.volkswagen-karriere.de.

„Das DAPR-zertifizierte Volontariatsprogramm von Volkswagen ist richtungsweisend für die Kommunikationsbranche und maßgeschneidert für engagierte Nachwuchstalente. Jeder Teilnehmer erhält neben der Praxiserfahrung fundiertes Know-how mit Leistungsnachweisen“, sagt Nils Hille, Geschäftsleiter der DAPR.

Standards für Inhalte, Ablauf und Gehalt

Ab sofort zertifiziert die DAPR die Volontariats- oder Traineeausbildungen weiterer interessierter Unternehmen und Agenturen. Der Grundstein dafür ist die Kombination aus theoretischem Input und Berufserfahrung während eines zwölf- bis 24-monatigen Volontariats oder Traineeships. Hierzu absolviert der Kommunikationsnachwuchs mindestens 16 Seminartage, an denen Dozenten aus der Praxis methodisch fundiert die Themen Strategie, Konzeption, Medien- und Textarbeit sowie Online-Kommunikation und Digital-Kompetenz vermitteln.

Als weitere Standards formuliert die DAPR einen verbindlichen Ablaufplan des Ausbildungsprogramms und die Begleitung durch einen internen Mentor, der mit dem Volontär/Trainee auch regelmäßige Feedbackgespräche führt. Zudem zählen die Tätigkeit in weiteren Abteilungen oder Fachbereichen sowie Einblicke in den Redaktionsalltag und ein Mindestdurchschnittsgehalt von 1.800 Euro brutto monatlich zu den Zertifizierungsbedingungen.

Chance für Arbeitgeber der Kommunikationsbranche

„Unternehmen und Agenturen können die DAPR-Zertifizierung als Wettbewerbsvorteile auf der Suche nach den Talenten von morgen nutzen. Sie wird zum Aushängeschild für eine zielgerichtete Investition in die Mitarbeiter, die sicher sein können, zum Berufseinstieg ein hochwertiges Programm zu durchlaufen“, so Nils Hille.

Agenturen und Unternehmen, die ebenfalls ihre Kommunikationsausbildung von der DAPR zertifizieren lassen möchten, können sich direkt mit Geschäftsleiter Nils Hille unter nils.hille@dapr.de oder 0211/1760 70-60 in Verbindung setzen. Weitere Informationen zu der DAPR-Zertifizierung sind unter www.dapr.de/zertifizierung abrufbar.

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PR-Studenten im Profil: Karrierewege im Fokus

Verbunden und doch verschieden: Alle DAPR-Studenten sind leidenschaftliche Kommunikatoren und haben ein ziemlich gutes Zeitmanagement, um berufsbegleitend ihren Masterabschluss in Kommunikation oder Management zu erreichen. In so ziemlich allem anderen sind sie aber unterschiedlich, was den Austausch in der Gruppe so spannend macht.

Viele der jüngeren Studenten haben zum Beispiel gerade erst ihren Bachelor gemacht und sind nun als Volontäre oder Trainees in Unternehmen oder Agentur eingestiegen. Andere haben ihren ersten Hochschulabschluss schon länger in der Tasche und ihren Arbeitgeber schon ein-, zweimal gewechselt. Neben den Absolventen typischer Studienrichtungen wie Kommunikationswissenschaften und PR treffen hier Biologen, Mediziner, BWLer und Juristen auf Journalisten, Germanisten, Anglisten oder Romanisten. Es gibt aber auch die gestandenen Berufspraktiker, die ohne Studium irgendwann einmal in die Kommunikation gekommen sind und einen Uniabschluss nun ‘nachholen’. Kurzum: Langweilig wird es in Diskussionen während der Modulwochen wirklich nie, dagegen entstehen ungeahnte Kooperationen und ungewohnte Synergieeffekte.

In der neuen Serie im DAPR-Blog stellen sich jeden Monat einen dieser Persönlichkeiten vor. Im April ist es Stephanie Robrecht.

 

PR-Kreativ-Ranking: Ketchum Pleon auf Platz 1

Die Düsseldorfer Agentur Ketchum Pleon ist die TOP-PR-Kreativ-Agentur 2017 – laut PR-Kreativ-Ranking des PR-Journals. Damit verteidigte die Düsseldorfer Agentur ihren Spitzenplatz aus dem Vorjahr. Vom 3. auf den 2. Platz rückte fischerAppelt vor. Die Hamburger Agentur schob sich vor den Drittplatzierten Serviceplan, München. Grundlage für das Ranking sind die Shortlistplatzierungen und Award-Gewinne bei insgesamt 14 Wettbewerben aus dem Jahr 2016. 217 Agenturen sind im Gesamtranking gelistet. Das PR-Kreativ-Ranking wurde zum dritten Mal erhoben, erstmals Anfang 2015. Es geht zurück auf eine gemeinsame Initiative von achtung!-Geschäftsführer Mirko Kaminiski und „PR-Journal“-Herausgeber und -Gründer Gerhard Pfeffer.

Sowohl Pfeffer als auch Kaminski zeigten sich erfreut, dass die Top 3-Plätze an Agenturen mit „PR-DNA“ gingen. Insgesamt sind es fünf der zehn besten Agenturen, die eher dem PR- als dem Werbemarkt zuzuordnen sind.

Das komplette Ranking gibt es unter: www.pr-journal.de

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DAPR bietet wieder Social Media Manager Fortbildungen an

Die Deutsche Akademie für Public Relations (DAPR) bietet nach dem erfolgreichen Start im Frühjahr neue Termine für die Ausbildung zum Social Media Manager an.

TERMINE DER WEITERBILDUNG ZUM SOCIAL MEDIA MANAGER

Social Media Manager Frankfurt a.M.
Webinar (online): 19.09.2017 (18 Uhr – ca. 20 Uhr)
Präsenzseminar:   25.09.-27.09.2017 

Social Media Manager Düsseldorf
Webinar (online): 28.11.2017 (18 Uhr – ca. 20 Uhr)
Präsenzseminar:   01.12.-03.12.2017

DAPR mit neuen Terminen

Die DAPR hat die neuen Termine bekanntgegeben:

DAPR – Grundausbildung
4 Module an 4 Wochenenden
Kompakte Wissensvermittlung mit hohem Praxis Bezug für Volontäre, Trainees und Quereinsteiger
Düsseldorf: ab 22.09.2017
Berlin: ab 06.10.2017
Frankfurt: ab 20.10.2017
München: ab 10.11.2017
www.dapr.de/grundausbildung

Digital Strategist
3×3 Tage unter der Woche: Die digitale Transformation als Kommunikator aktiv mitgestalten
Düsseldorf: ab 18.09.2017
Berlin: ab 18.10.2017
Frankfurt: ab 08.11.2017
www.dapr.de/digital-strategist

Social Media Manager
3 Tage + Webinar: Richtig strategisch online kommunizieren
Frankfurt: 25. bis 27.09.2017
Düsseldorf: 01. bis 03.12.2017
www.dapr.de/social-media-manager

DAPR pro
2 Tage Fachseminare für (angehende) Professionals
Düsseldorf:
13./14.09.2017: Bewegtbild-Kommunikation
07./08.11.2017: Nachhaltigkeits-Kommunikation, Stakeholderdialog & CSR
28./29.11.2017: Public Affairs & Lobbying
www.dapr.de/pro

Prüfung

Kommunikationsberater/-referent (DAPR), Digital Strategist (DAPR) & Social Media Manager (DAPR)
Düsseldorf: 31.08./01.09.2017 & 23./24.11.2017
www.dapr.de/pruefung

Studiengänge

Berufsbegleitender Master (MSc) in Kommunikation & Management
10 Einzelwochen in 2 Jahren
Studiengänge: Strategische Kommunikation & PR / Digitale Kommunikation
Düsseldorf: Start am 06.11.2017
www.dapr.de/master

Master Crossmediale Marketingkommunikation (MA) – flexibel, berufsbegleitend, 100% online studieren
Das erste echte Online-Studium mit anerkanntem Masterabschluss in Marketingkommunikation
Ortsunabhängig: Start jederzeit
www.dapr.de/e-master

Die seit über 15 Jahren angebotene DAPR-Ausbildung vermittelt praxisorientiertes Kommunikations-Know-how. Der Lehrgang richtet sich an Hochschulabsolventen, Trainees und Volontäre in Kommunikationsagenturen und Kommunikations-abteilungen in Unternehmen oder Institutionen. Angesprochen sind auch Personen, die bereits über PR-Erfahrung verfügen oder aus artverwandten Gebieten der Kommunikation wie zum Beispiel Marketing, Werbung oder Journalismus kommen und die Ihr Know-how auffrischen oder erweitern möchten.
Lehrgangsteilnehmer bekommen am Ende der Ausbildung ein DAPR-Teilnahmezertifikat. Sie haben zudem die Option zur Prüfung bei der Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation der Deutschen Kommunikationswirtschaft (PZOK) mit dem Abschluss “PR-Berater(in)/PR-Referent(in) (PZOK)”.